Borreliose - Syphilis aus dem Wald
Wichtige Informationen

Was bietet Schutz?


Nicht nur Zecken übertragen Borreliose

Inzwischen wird ausserdem vermutet, dass nicht nur Zecken, sondern auch Stechmücken, Bremsen und evtl. andere stechende und blutsaugende Insekten an einer Verbreitung der Borrelien beteiligt sein könnten. Es geht also in der Borreliose-Vorbeugung darum, nicht nur für Zecken, sondern auch für die genannten Insekten möglichst unattraktiv zu wirken.

Kokosöl wehrt Zecken ab

Dies gelingt nur sehr eingeschränkt mit chemischen und genau so wenig mit den meisten natürlichen Insektenabwehrmitteln. Zuverlässigen Schutz dagegen bietet erfahrungsgemäss und völlig nebenwirkungsfrei naturbelassenes biologische Kokosöl - und zwar bei Mensch UND Tier.




Naturbelassenes Kokosöl enthält mehr als 50 Prozent Laurinsäure, die Zecken und andere Insekten abwehrt. Laurinsäure ist ein natürliches Acarizid und Insektizid, wirkt gegen Spinnentiere wie Zecken und Milben und sogar gegen Flöhe. Die Laurinsäure in der für einen effektiven Zeckenschutz notwendigen Konzentration ist allerdings nur in nativem, naturbelassenem Kokosöl enthalten. Industriell hergestelltes Kokosöl enthält weniger Laurinsäure und ist deshalb gegen Zecken nicht so wirksam. Natives Kokosöl gegen Zecken können Menschen und Tiere verwenden, da es praktisch keine Nebenwirkungen hat und gut vertragen wird.



 Zeckenstich – was tun?  Auf der Suche nach Antworten stößt man mitunter auf die abenteuerlichsten Geheimstipps. Sie reichen vom Abbrennen der Zecke bis zum Drauftröpfeln von Öl. Doch solche Verfahren schaden mehr als sie nützen!

Wieso bemerkt man den Zeckenstich nicht?

Damit der Wirt den Stich nicht bemerkt, gibt die Zecke mit dem Speichel ein Betäubungsmittel ab. Daher tut ein Zeckenstich nicht weh, obwohl der Stechapparat der Zecke viel dicker und gröber ist, als zum Beispiel der einer Stechmücke.

Hat eine Zecke zugestochen, sollten folgende Tipps berücksichtigt werden:

  • Auf die Anwendung von Benzin, Nagellackentferner und Alkohol verzichten. Diese Substanzen führen zu keiner schnelleren Entfernung der Zecke – im Gegenteil: sie erhöhen das Risiko der Übertragung von Borrelien.
  • Bleiben Sie ruhig und entfernen Sie das kleine Spinnentier schnellstmöglich!

Nehmen Sie hierzu eine feine Pinzette. Setzen Sie an der Haut am Stechwerkzeug der Zecke an, unmittelbar an der Hauteinstichstelle.


Foto: Zecken.de

Vermeiden Sie ein Quetschen, Drücken oder Abreissen der Zecke, das alles erhöht das Borreliose Infektionsrisiko.
Auch der Mythos des Herausdrehens ist Unsinn. Ziehen Sie mit Kraft fest die Zecke aus der Haut.
Tipp: Die Zecke besitzt eine Art Klebstoff mit dem Sie sich "festsaugt". Daher fest ziehen!
  • Befindet sich die saugende Zecke an einer schwer erreichbaren Stelle, sollte eine zweite Person um Hilfe bei der Entfernung gebeten werden.
  • Ein Absuchen des Körpers nach dem ersten Zeckenfund nicht abbrechen. Man kann durchaus von mehreren Zecken befallen sein. Deshalb: Immer den gesamten Körper absuchen - vor allem an den Armen, in den Kniekehlen, am Hals und Kopf sowie im Schritt.
  • Nach dem Entfernen der Zecke die Stichstelle mit Alkohol desinfizieren.
  • Sollte eine mögliche Rötung an der Einstichstelle nicht zurückgehen oder sich ausbreiten, ist ein Arzt aufzusuchen. Gleiches gilt, wenn die Einstichstelle stark anschwillt, schmerzt, heiß wird und pocht. 
  • Eine frühzeitige rechtzeitige Behandlung kann vor chronischen Beschwerden schützen. Die Rötung gilt als Hinweis für eine beginnende Infektion mit Borrelien.
  • Im Handyzeitalter ein Foto von dem Einstich machen, oder die Einstichstelle mit Datum notieren.
  • Auch Wochen NACH dem Stich kann sich, nicht nur um die Einstichstelle eine Wanderröte bilden!
  • Wichtig: Sollten Sie sich nicht sicher sein, wie die Zecke richtig zu entfernen ist, scheuen Sie sich nicht davor einen Arzt aufzusuchen!

Sie sollten wissen, dass es Kontroverse Streitfragen gibt, wenn es um med. Leitlinien zur Lyme Borreliose geht. 

Hier geht es um Therapiedauer und weitere wichtige Punkte die eine erfolgreiche Behandlungen stark beeinflussen. Bitte informieren Sie sich!

Ein Blick auf die med. Leitlinien der Deutschen Borreliose Gesellschaft ist daher unbedingt zu empfehlen.
 

www.borreliose-gesellschaft.de/de/Leitlinien